Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist ein Koeffizient in Bebauungsplänen, der das Verhältnis der auf einem Grundstück insgesamt bebaubaren Fläche zur Grundstücksfläche angibt. Sie wird auch als “GFZ-Wert” bezeichnet und bestimmt die bauliche Dichte.
Wie wird die Geschossflächenzahl berechnet?
Der GFZ-Wert wird in der Regel mit der Formel Gesamte Nutzfläche / Grundstücksfläche berechnet. Wenn beispielsweise auf einem 500 m² großen Grundstück 1000 m² bebaut werden dürfen, beträgt die GFZ 2.
Die Rolle der GFZ in Bebauungsplänen
- Sie steuert die bauliche Dichte in der Stadtplanung.
- Sie beeinflusst die Anteile für Grünflächen und soziale Infrastruktur.
- Sie legt Beschränkungen für Gebäudehöhe und Geschosszahl fest.
GFZ und Immobilienwert
In Regionen mit hoher GFZ ist aufgrund der größeren Bebauungs- und Nutzungsmöglichkeiten der Immobilienwert in der Regel höher.
Fazit
Die Geschossflächenzahl ist ein zentraler Begriff in der Bauleitplanung und Stadtentwicklung. Wer in Immobilien investiert, sollte auf den GFZ-Wert achten, um fundierte Entscheidungen zu treffen.